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Thema: Unterschiedliche Kamerasysteme: DSLR - EVIL - Bridgekamera

  1. #1
    Lvl 000010 Avatar von lanske
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    Unterschiedliche Kamerasysteme: DSLR - EVIL - Bridgekamera

    Modedit: Da in anderen Threads vermehrt über Vor- und Nachteile der unterschiedlichen System diskutiert wird, starte ich dafür einen eigenen Thread.

    Diskussionen zu diesem Thema sind hier richtig aufgehoben.


    Ich würde jedem, der ernstes Interesse an der Fotografie hat, zu einer D-SLR raten, da alle Systemcameras deutliche Limitierungen haben. Natürlich ist die Anschaffung teurer, doch dafür hat man ein komplett ausbaufähiges System.
    Wichtig ist dabei aber der Wille, etwas Zeit zu investieren. Wer dazu nicht bereit ist, sollte die billigste Knipse nehmen und damit glücklich werden. Die Teile sind heute nicht mehr schlechter als die billigsten Systemcameras.
    ...... und wer es richtig ernst meint, wird um ein oder zwei Kurse unter Profianleitung nicht herumkommen. Mir hat das mehr gebracht als wochenlanges Handbuch lesen und an irgendwelchen Objekten herumdoktorn.
    Geändert von Markus (18.09.2013 um 09:31 Uhr)
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  2. #2
    iMod Avatar von Markus
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    Sorry, aber ich halte deine Aussage so für nicht haltbar.
    Was bieten dir DSLRs heute noch mehr als Systemkameras?
    Wir reden hier sicher nicht von einer EOS D Mark, die ein Hobbyfotograf mit sich herumschleppt.
    Den Einsteiger DSLRs sind die aktuellen Systemcams definitiv ebenbürtig.
    Ich bin nach zwei DSLRs zu den EVILs gewechselt und habe das bisher nicht bereut.

    Lesenswert ist beispielsweise auch dieser Beitrag zum Thema: KLICK.
    Der Autor ist von Vollformat (!) zu mft gewechselt und damit zufrieden.

    DSLRs sind heute noch etwas für Leute, die mit den Kameras...
    1. Ihr Geld verdienen. Da werden entsprechende Bodys einfach erwartet. Allerdings sind das dann auch Gehäuse und Objektive für mehrere Tausend €.
    2. Auffalllen möchten. Der Hipster mit der Großen DSLR ist einfach weitaus "professioneller" als mit einer kleinen, unauffälligen Systemkamera.

    Es ist aber so, dass die EVILs erst mit der aktuellen Sensorgeneration so leistungsfähig wurden.
    Ältere Modelle neigen zu starkem Bildrauschen und haben einen langsamen AF (weil der Kontrast-AF dem Phasen-AF unterlegen war).

    Ich empfehle jedem, der noch keine "gute" Kamera hat, mal ein paar Tage eine DSLR und eine aktuelle Systemkamera in einem guten Fotoladen auszuleihen. Ich denke, dass sich viele im Anschluss für die Spiegellose entscheiden würden.
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  3. #3
    Gastblogger Avatar von derflo
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    Ich werde mir auch demnächst eine Kamera zulegen und es wird vermutlich eine Olympus Pen, eine Systemkamera.
    Zur Kaufberatung: http://forum.mobilegeeks.de/sonstige...nsteiger-1961/

    Ich suche etwas kleines, handliches für gute Bilder. Mir reichen dabei die grundlegenden Einstellmöglichkeiten wie Blende, ISO und Verschlusszeit aus. Wenn man damit aber häufiger spielen möchte fehlen einfach die vielen Rädchen und Knöpfe und wenn man genügend Erfahrung hat eben auch weitere Einstellmöglichkeiten. Ich finde es daher richtig was Lanske gesagt hat. Wenn man wirklich viel damit rumspielen möchte wird mit einer DSLR vermutlich länger Spaß haben, hier gibt es einfach mehr zu entdecken. Dass Lanske Ahnung hat, sieht man an seinen großartigen Bildern.

    Markus hat aber auch Recht. Er trifft eher mein Zielgebiet. Ich möchte auf Reisen Bilder machen, auch gerne welche kreativ in Szene setzen. Dabei möchte ich was kompaktes. Der Sensor von Systemkameras reicht mir dabei völlig aus. Bei der Anschaffung von Objektiven kann man auch all sein Geld ohne Mühe loswerden.

    (von jemanden der aktuell gar keine Kamera besitzt. )

  4. #4
    Würfelicious Avatar von HerrDice
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    Professionelle Fotografie kommt meines Erachtens auch nicht wirklich ohne die fetten DSLRs aus. Die Meisten Menschen kaufen sich zu Einstieg jedoch auch "nur" eine 400€ Spiegelreflex und bei diesen Modellen kann man nun auch nicht all zuviel erwarten.

    In gewissen Bereichen wird man sicherlich immer mit den Kompaktkameras an grenzen stoßen, dieses Niveau erreicht man aber wohl eher erst nach Jahren. Wem Rädchen und Co fehlen, der kaufe sich eine OMD oder eine EP5 (nicht light) und schon sind welche vorhanden. Mit dem erweiterten Menü ist aber auch die Einstellung der Blende und Co bei den Olympus Pens kein Problem. Abgesehen davon vermisst man spezielle Funktionen auch nur in speziellen Bereichen und zu denen muss man sich erstmal hinarbeiten. Wenn ich jetzt aber an meinen Urlaub denke und immer eine DLSR dabei gehabt hätte, dann wäre mir das zuviel geschleppe geworden. Mit wenig Platz hat der Body, ein Wechselobjektiv und ein altes Stativ Platz gehabt. Mit den anderen Formaten wäre das wohl schon eher ein Platz & Gewichtsproblem geworden.

    Zudem möchte ich noch ergänzen, dass ich immer mal wieder eine DLSR in der Hand hatte und das absolut verwirrend für jemand ist, der das Ding noch nie in der Hand hatte. Die Olympus hatte ich nach kürzester Zeit ohne Anleitung raus. Leider ist das Drehrad ein wenig jackelig, aber damit komm ich eigentlich ganz gut klar, denn die Bilder guckt man sich meist eh erst so richtig am PC an.
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  5. #5
    Lvl 000010 Avatar von lanske
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    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    Sorry, aber ich halte deine Aussage so für nicht haltbar.
    Was bieten dir DSLRs heute noch mehr als Systemkameras?
    Den gesamten Zubehörbereich? Was nützt Dir der Body, wenn Du keine vernünftigen Objektive Blitze, Filter etc. für Dein System bekommst?

    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    Den Einsteiger DSLRs sind die aktuellen Systemcams definitiv ebenbürtig.
    Dem habe ich doch gar nicht wiedersprochen. Ich gehe sogar noch weiter, wer "nur" Einsteiger ist, braucht weder DSLR noch Systemcamera und ist sogar mir einer Bridgecamera überfordert; dem reicht eine Kompaktcamera.

    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    Ich bin nach zwei DSLRs zu den EVILs gewechselt und habe das bisher nicht bereut.
    Das ist fein für Dich. Wenn die von Dir bevorzugt fotografierten Objekte das hergeben, dann paßt das.

    [QUOTE=Markus;19791]
    DSLRs sind heute noch etwas für Leute, die mit den Kameras...
    1. Ihr Geld verdienen. Da werden entsprechende Bodys einfach erwartet. Allerdings sind das dann auch Gehäuse und Objektive für mehrere Tausend €.
    2. Auffalllen möchten. Der Hipster mit der Großen DSLR ist einfach weitaus "professioneller" als mit einer kleinen, unauffälligen Systemkamera.[/quote}
    Sorry, aber das ist in meinen Augen vollkommen daneben. Wieso sollte sich ein Hipster mit dem ältesten, verfügbaren System abgeben? Das ist doch völlig unhip. Genau die sind die Zielgruppe der (neuen) Systemcameras, damit sie sich wie die Profis fühlen können und Objektive wechseln dürfen.
    Deine Gleichung DSLR= Profi stimmt schlicht und ergreifend nicht.
    Für den Preis einer Oly OM-D oder auch aktuellen Lumix (jeweils nur Body) bekommst Du bei Nikon und Canon ein komplettes (Einsteiger-)System mit mindestens zwei Mittelklasseobjektiven.

    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    Es ist aber so, dass die EVILs erst mit der aktuellen Sensorgeneration so leistungsfähig wurden.
    Ältere Modelle neigen zu starkem Bildrauschen und haben einen langsamen AF (weil der Kontrast-AF dem Phasen-AF unterlegen war).
    Seltsam nur, daß sogar die Proficameras meines Wissnes noch mit Kontrast-AF arbeiten... irgendwas muß da wohl schief laufen


    Noch einmal ganz allgemein, wer ernsthaftes Interesse hat, der stellt keine Frage nach dem Gewicht oder der Größe, sondern nach der Zweckmäßigkeit. Wer ein leichtes, kleines System haben will, um Schnappschüsse zu machen oder mal nebenbei ein Foto, der soll das mit dem System seiner Wahl machen; mit ernsthaften Interesse (bitte das Adjektiv beachten) hat das in meinen Augen nichts zu tun.
    Fotografie bedeutet entweder, sich in die Materie einzuarbeiten, um zu verstehen, was da warum vor sich geht und wieso das Ergebnis so ist wie es ist - um nämlich im Umkehrschluß zu wissen, was ich tun muß, um den gewünschten Effekt zu erzielen....

    oder

    ich arbeite nach point&shot und bin zufrieden mit dem, was ich habe.

    Ich bin weit davon entfernt, jemandem, der nach dem zweiten Prinzip arbeitet zu veruteilen, wie denn auch; doch wenn dann Gejammer kommt, warum die Ergebnisse nicht wie gewünscht sind, kann ich mich eines Grinsens (ja manchmal vielleicht auch etwas gehässig) nicht enthalten.
    Praktisches, selbst erlebtes Beispiel, Wal- und Grizzlybeobachtungtouren. Wir haben davon mittlerweile ein dutzend hinter uns gebracht und das Ergebnis war immer gleich: Große Entäuschung auf Seiten derer, die Bilder machen wollten.
    Offenbar funktioniert die Werbung so gut, daß die Leute wirklich denken, sie könnten mit ihren Cameras mit Kitobjektiv Wild Life fotografieren. Mit 55mm bleibt von einem Tier in 50m Entfernung nur ein kleiner Pixelhaufen übrig - ist eben so. Da reichen häufig auch 200mm nicht mehr. Viele der Leute beschränken sich dann auf die Landschaft und geben mir ihre Mailadresse, damit sie ein paar Bilder als Erinnerung bekommen
    Nur zwei Beispiele vom letzten Samstag
    JL_75278.jpg
    Näher war uns dieser Grizzly zu keinem Zeitpunkt. Das Bild ist mit 420mm gemacht und schon ein Crop. Zeig mir jemand, wie das mit einer anderen Camera respektive Objektiv geht.

    JL_75668.jpg
    Hier ist es "nur" das nackte 300er, dafür aber eine Serie, die in kürzester Zeit geschossen werden mußte. Der Vorgang dauert nur 1,5 - 2s, dann ist der Delphin wieder im Wasser. Geht nur, wenn der AF blitzschnell zupacken kann - und derjenige am Auslöser viel Glück hat auf die richtige Stelle im Ozean zu zielen
    Das erste Bild der Serie ist unscharf, doch in Bruchteilen einer Sekunde hat er nachjustiert.

    So ein Bild wollte ich haben - ist das ein Profianspruch?
    Ich denke nicht; jeder, der so eine Tour macht, erhofft sich so ein Bild, oder?
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  6. #6
    Moderator Avatar von Sven
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    Wow, was für geniale Bilder. Wenn man wie ich nur mit einer normalen Kompaktknipse umgehen kann, bekommt man echt große Augen bei solchen Bildern. Danke & gib uns mehr davon ;-)
    Vielleicht sollte ich mich wirklich etwas mehr mit dem Thema beschäftigen... Lust wäre ja schon da, Zeit leider weniger.

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  7. #7
    Lvl 000011 Avatar von Lucas
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    Zoom kann man nie genug haben und da liegt die Stärke großer Wechselobjektive. Das ist bei mir der einzige Punkt, bei dem ich mit meiner kompakten unzufrieden bin. Je näher man zoomt, desto schneller geht die Lichtstärke den Bach runter.

    Für Anfänger reichen die 400 € - SLR - Sets vollkommen. Die machen auch gute Bilder und sind perfekt zum einarbeiten. Wenn man dann eine Liga höher will, dann hat man immernoch eine günstigere Zweit-/Reiseausstattung, wenn die neue einem zu wertvoll dafür ist.

  8. #8
    Lvl 000010 Avatar von lanske
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    Danke Sven, vielleicht sollten wir das vom Originalthread trennen, denn es geht doch weit über das Tutorial hinaus und es wäre schade, wenn die Arbeit unseres Würfelmeister unter geht in der nicht uninteressanten Diskussion um die verschiedenen Systeme



    Um aber auch mal ganz klar die Grenzen aufzuzeigen, auch mit höherwertiger Ausrüstung, das hier:
    JL_75251.jpg
    Da ist einfach Ende der Fahnenstange, selbst mit 600mm und überbelichtet, um vielleicht noch irgendwie etwas Zeichnung in die Teddies zu bekommen, ist das nur Abfall, bestenfalls als Anschauungsobjekt z gebrauchen, weshalb ich es aufgehoben habe.
    Hier würde nur entfesseltes Blitzen vor den Teddies helfen, um gegen die brutale Sonne irgendwie anzukommen.
    Doch das ist in der Situation unmöglich. Nicht alles geht von allein, nur weil man eine teurer Ausrüstung hat


    JL_74946.jpg
    Das hier ist so ein Grenzfall, auch gegen das Licht, was immer schwierig ist, wenn man es vorher nicht weiß. Vorsorglich die Belichtungszeit etwas länger lassen, damit irgendwie noch Zeichnung in das Gefieder kommt.
    Hier ist viel Photoshop im Spiel, im Original ist der Falke fast schwarz.
    Die richtige Entscheidung, wie ich die Camera einstelle, treffe ich vorher. Da die Flugvorführung auf einer Lichtung stattfand, habe ich nur etwas überbelichtet. Hätte ich das vorher gewußt, wäre die Entscheidung für mehr Überbelichtung gefallen.

    Ein letztes noch für die Abteilung Kitsch as Kitsch can *g*
    JL_74453.jpg
    Ein HDR und jede Menge zusätzliches Reglergedrehe. Für eine Postkarte geeignet, aber sonst eher zu viel des Guten.
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  9. #9
    iMod Avatar von Markus
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    Unterschiedliche Kamerasysteme: DSLR - EVIL - Bridgekamera

    Ich denke, dass du mich teilweise falsch verstanden hast, Lanske.
    Ich wollte dich keinesfalls persönlich angreifen.
    Deshalb möchte ich auf einige deiner Punkte nochmal eingehen.

    1. Inwiefern bieten dir Systemkameras eine eingeschränkte Zubehörpalette?
    Bei mft gibt es alle Objektive, die man benötigt. Die neue E-M1 kann alte FT-Objektive in vollem Umfang nutzen, da sie Phasen- und Kontrastautofokus verwendet. Filter, Batteriegriffe, Blitze, usw. gibt es für beide Systeme im gleichen Umfang.

    2. Ich habe nie gesagt, dass DSLR=Profikamera ist. Ich wollte vielmehr das Gegenteil ausdrücken. Ich habe einerseits geschrieben, dass im Profibereich die DSLR nach wie vor das Maß aller DInge sind (das sind aber nicht die Kameras für den normalen Nutzer, der hier vertreten ist). Andererseits habe ich gesagt, dass die Einsteiger DSLRs oft von Leuten genutzt werden, die der Meinung sind, dass nur mit einem großen Body gute Bilder zu machen sind (siehe meine Hipster-Aussage). Ich bin überzeugt, dass einige Hobbyfotografen aus dem Grund DSLRs bevorzugen, weil das bei ihren Bekannten professioneller wirkt - nach dem Motto: Ich hab eine große Cam, ich mach bessere Bilder.
    Den Systemcams sieht man im Gegensatz dazu doch oft auf den ersten Blick nicht an, dass es sich um keine Bridgekamera handelt.

    Zur Phasen-AF/Kontrast-AF Diskussion: Die Einsteiger und Mittelklasse DSLRs nutzen i.d.R. Phasen-AF. Wenn das bei einigen Profibodys anders ist, dann ist das eher die Ausnahme.

    Ich habe kein Problem damit, wenn jemand DSLR bevorzugt oder mit diesen besser zurechtkommt. Ich finde nur die Haltung schade, dass DSLR-Nutzer oft der Meinung sind, dass alles andere als DSLRs "nichts" ist. Damit meine ich jetzt nicht dich, Lanske, sondern die Haltung, die beispielsweise im größten dt. Forum zum Thema zu finden ist.

    BTW: Du hast wirklich tolle Bilder mit deiner Ausrüstung gemacht.
    Trotzdem bin ich sicher, dass ähnliches auch mit guten Systemcams möglich wäre
    Geändert von Markus (18.09.2013 um 15:13 Uhr)
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  10. #10
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    Hallo,

    Zitat Zitat von lanske Beitrag anzeigen
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    Diese Aussage kann ich so leider nicht stehen lassen! Ist mir zu Globalgalaktisch wie Sie in vielen Foren steht. Vor ca. 5-10 Jahren hat diese Aussage sicher noch gestimmt, aber heutzutage im Zeitalter der Spiegellosen Systemkameras, die wie z.B. die Canon G15 kann man genauso an Studioblitz Anlagen anschliessen, das Objektiv kann von der Schärfe her mit "den Großen" genauso mithalten und es gibt mehr als genug Zubehör.

    Abgesehen davon sollte sich ZUERSTEINMAL jeder mit ernstem Interresse überlegen WAS er machen möchte und dann darauf sein Equipment auslegen. DSLR mit zig Zubehör ist sicherleich der Einstieg, aber ich kenne keinen Kollegen, der nicht spätestens nach mehreren Jahren den ganzen Zoo massivst ausgemistet hat, eine M9 oder Xen sein eigen nennt und dessen Bilder in den Gallerien nicht öfter und öfter mit "den Kleinen" gemacht wurde. Es kommt immer drauf an.

    Zitat Zitat von lanske Beitrag anzeigen
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    Dem kann ich zustimmen. Allerdings macht ein Workshop auch keinen Profifotografen aus einem was viele vergessen. Es gibt einen schönen Satz:

    Die ersten 15.000 Fotos macht man zum üben. Dann schmeißt man die weg und fängt mit dem fotografieren an.

    In diesem Sinne viel Spaß bei allem was Ihr macht.
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